Programm

Der Kernpunkt unseres Programms besteht eigentlich nur aus einem Wort: Ihr! Wir kandidieren, damit es uns allen an der Uni Paderborn besser geht und wirklich eure Bedürfnisse Gehör finden! Nichts anderes ist unser Ziel. Wir sind ein starkes Team aus zehn verschiedenen Ländern von vier Kontinenten und treten ausschließlich für die Studis der UPB ein! Uns geht es nicht um Parteiideologien sondern um euch! Deshalb werden wir von keiner Partei finanziert und sind komplett unabhängig! Der Charakter einer Gruppe mit den unterschiedlichsten Herkünften für unsere Uni und der politischen Unabhängigkeit ist einmalig an unserer Uni! Deshalb ist unser Leitspruch: Das WIR entscheidet, weil IHR entscheidet!

Im Folgenden wollen wir euch einen kleinen Ausschnitt von unseren Themen und Positionen geben. Wir treten dabei für einen Pragmatismus ein, der es uns ermöglicht, reale Verbesserungen für die Studierenden herbeizuführen. Unserer Meinung nach hilft Ideologie nicht weiter!

Genderpflicht im Studium? Nicht mit uns!
Wir denken, dass jeder an unserer Uni selbst darüber entscheiden soll, ob und wie er gendert. Wir finden es falsch, wenn hier Vorschriften gemacht werden. Nicht zu gendern ändert nichts an der Wissenschaftlichkeit einer Publikation bzw. Arbeit und sollte daher auch nicht als Kriterium herangezogen werden. Da unsere Uni eine große wissenschaftliche Einrichtung ist, gilt natürlich auch diese sprachliche Freiheit für das Studierendenleben an sich.

Geht euch die Uni-App auch auf den Sack? Ein dauerhafter Studiausweis mit Bild und Delicard-Chip!
Wir wollen einen dauerhaften Studierendenausweis als Check-Karte inklusive Bild! Dieser soll jedes Semester durch einen Automaten, z. B. im Mensafoyer, verlängert werden können. Integriert werden soll ein Chip zur Delicard, dafür soll sich mit dem Studierendenwerk gemeinsam eingesetzt werden. Es bietet mittelfristig Kostenersparnisse für die Uni und erleichtert unser Studium. Die aktuellen Papierausweise sind untragbar. Wir wollen außerdem, dass diese Karte im Hochstift-Raum als Semesterticket ausreicht.

Mehr Lebensqualität auf dem Campus? Fangen wir mit dem Grillcafé an!
Wir Studis wollen und sollen uns auf dem Campus wohlfühlen – auch ein erklärtes Ziel des neuen Uni-Präsidenten. Aber wie, wenn es nicht das Angebot gibt, auf dem Campus sein zu wollen? Das Grillcafé kann hier die Lösung sein! Durch ein besseres gastronomisches Angebot werden wir Studis eher am Campus bleiben. Dieses muss sich aber auch lohnen und die Studis müssen es auch nutzen. Deshalb braucht es auch ein entsprechendes Programm, welches uns catcht. Dazu sollen alle Initiativen, Hochschulgruppen, Projektbereiche und viele mehr die Chance bekommen, das Nachmittags- und Abendprogramm im Grillcafé zu gestalten. Ideen kann es da viele geben – die Locations in der Stadt machen es vor! Positiver Nebeneffekt: Aufmerksamkeit für die studentischen Gruppen 😉
Aber auch entsprechende Chill-out-Areas auf dem Campus werden benötigt – wie wäre es mit einem Campus-Beach?!

Euer Geld wird einfach umverteilt? Nicht mit uns!
Wir sind gegen Umverteilungen der studentischen Gelder aber auch insbesondere der privaten Gelder der Studis in Form von erhöhten Semestergebühren, wenn das Resultat nicht nachweislich der Mehrheit der Studierenden nützt! Daher lehnen wir z. B. ein Schwimmticket ab, welches ausschließlich die Benutzung einer bestimmten Badeanstalt zu bestimmten Zeiten beinhaltet, aber von allen Studis bezahlt werden muss. Ist zwar eine nette Subventionierung für die Badeanstalt – aber von eurem eigenen Geld für wenige Nutzer! Und auch hier sagen wir: Wir wollen keinen Erziehungsgedanken für euer Privatleben, z. B. wie ihr eure Freizeit gestalten wollt! Verhandlungen für günstigere Studi-Tarife sind besser als Umverteilungen!

Das Essen in der Mensa war mal besser? Wir können nicht widersprechen!
Der Geschmack der Studis sollte getroffen werden – und danach das Essen angeboten werden. Hier sollte es keine Preiserhöhungen für bestimmte Speisen geben, damit andere günstiger sind und vermehrt gekauft werden – auch wenn diese vegan sind! Jeder von uns sollte frei entscheiden, was man essen möchte!

Du kannst nicht zur Vorlesung? Dann kommt die Vorlesung zu dir!
Wir treten dafür ein, dass ergänzend zur Präsenzlehre an unserer Uni auch digitale Lernangebote als Ergänzung angeboten werden. Dies ist gar kein allzu großer Schritt: Aus der Corona-Zeit stehen den Lehrenden noch Skripte, Lernvideos und weitere Materialien zur Verfügung, welche sie den Studierenden einfach zur Verfügung stellen könnten. Der Vorteil für die Studierenden: Sie können zeit- und ortsunabhängiger studieren. Wenn sie aufgrund der Arbeit oder aus privaten Gründen mal an der Vorlesung verhindert sind, kann der Stoff einfach nachgearbeitet werden. Auch wenn mal etwas nicht verstanden wurde, kann sich die entsprechende Stelle noch einmal angeschaut werden.

Kein Platz zum Lernen? Da muss doch was zu machen sein!
Wir treten dafür ein, dass ein Tool implementiert wird, mit dessen Hilfe man in Echtzeit checken kann, welche Seminarräume von wann bis wann frei sind, um diese dann zum Lernen zu verwenden. Dazu muss das Rad nicht neu erfunden werden: Die UPB-Maps-App könnte z. B. mit dem Raumplanungstool der Uni verknüpft werden (andere Optionen sind natürlich auch denkbar).

Du weißt nicht, was Hochschulpolitik ist? Da ist das Problem!
Wir wollen die Hochschulpolitik stärker in den Köpfen der Studis verankern und zeigen, dass es sich lohnt, sich hierfür zu engagieren! Dazu wollen wir (z. B. durch ein Referat für „politische Aufklärung“) hochschulpolitische Diskussionsformate stärken! Ein solches Referat sollte neutral und unvoreingenommen geführt werden!
Wir denken, dass die Studis bei wichtigen Entscheidungen stärker eingebunden werden müssen. Das kann über öffentliche Hearings, Vollversammlungen bis hin zu Urabstimmungen erfolgen.

Du hast weniger Versuche pro Prüfung als dein Kollege? Unfair!
Wir sind nicht die Uni Bielefeld (zum Glück). Trotzdem wollen wir eine studiengangsübergreifende Regelung zu Fehlversuchen an der Uni Paderborn schaffen, damit alle die gleichen Chancen haben können. Wir wollen vier Versuche pro Prüfung – damit haben die Studierenden weniger Stress und können erfolgreicher lernen, und keiner wird schlechter gestellt!

Was geht ohne Engagement an der UPB? Nichts!
Die Uni Paderborn lebt von den engagierten Studierenden in den Initiativen und von der Zusammenarbeit der Initiativen. Wir wollen Formate schaffen, durch die die Initiativen besser in den gegenseitigen Austausch kommen können und gemeinsam etwas für unsere Uni bewegen können! Unter uns gibt es mehrere Vorstände von Initiativen der Uni Paderborn. Deshalb ist unsere Forderung: Es soll seitens des AStA eine stärkere Initiativenbetreuung geben.

Durst? Wasserspender an der Uni Paderborn einführen!
Jeder sollte die Möglichkeit bekommen, auf den Fluren ganz einfach einen Becher Wasser zu erhalten oder sich eine Flasche mit Wasser zu befüllen. Zur Umsetzung dieser Idee sollte mit dem Studierendenwerk gesprochen werden.

Alles wird teurer? Finanzielle Nachhaltigkeit!
Als Studierendenschaft sollten wir weiterhin nachhaltig mit unseren finanziellen Mitteln umgehen. Wir sollten stets evaluieren, welche großen Kostenpunkte wir im Jahr 2025 überhaupt noch brauchen und bei Bedarf hier Änderungen vornehmen.